
Wie ich arbeite
Der therapeutische Prozess
Methoden sind Werkzeuge. Entscheidend ist ein Rahmen, in dem auch das Schwierige Platz hat – ohne Druck und ohne Schönfärbung. Veränderung entsteht meist langsam. Und in Ihrem eigenen Tempo.

Im Mittelpunkt steht:
- Kontaktgeschehen: (wieder) in guten Kontakt mit sich selbst und der Umwelt kommen.
- Schwierige Gefühle wahrnehmen und ausdrücken können – z. B. Angst, Traurigkeit, Wut.
- Ein Tempo, das nicht überfordert: Schritt für Schritt, ohne zu drängen. Manchmal beginnt Veränderung damit, nichts zu müssen.

Über die Methoden
Integrative Gestalttherapie
Ich arbeite integrativ, gestalttherapeutisch und humanistisch orientiert. Wir schauen auf das, was im Hier und Jetzt wirkt. Und darauf, wie Erfahrungen und Prägungen im heutigen Leben spürbar werden. Akzeptanz ist dabei kein Ziel, sondern ein Ausgangspunkt: Was da ist, darf zuerst mal einfach nur da sein.

Symbolarbeit
Wenn Worte fehlen, kann das Symbolische helfen. Dann beginnt das Spüren. Wir arbeiten mit Farben, Formen, Bildern oder einfachen Gegenständen. So wird inneres Erleben sichtbarer und besprechbar, ohne es zu überreden.

Leiborientierte Aspekte
Manches ist nicht als klare Erinnerung verfügbar – vor allem frühe, vorsprachliche Erfahrungen. Darum beziehen wir auch das leiblich gespürte Erleben ein: z. B. Enge, Druck, Spannung oder ein diffuses Gefühl. Der Körper kann Hinweise geben, wo Erinnerungen (noch) fehlen.
Was Sie erwarten können
- Gespräch und Dialog – mit Blick auf konkrete Situationen statt vorschneller Bewertungen.
- Symbolische und szenische Zugänge, um inneres Erleben greifbarer zu machen.
- Ein Rahmen, der nicht drängt: Veränderung darf Zeit brauchen.