Psychotherapie

Psychotherapie bedeutet die Behandlung der Seele und ist ein Sammelbegriff für alle Behandlungsformen psychischer und psychisch bedingter körperlicher Erkrankungen. Zu diesen Erkrankungen zählen zum Beispiel Depressionen, Ängste, Essstörungen, Süchte, etc.

Die Integrative Gestalttherapie als psychotherapeutische Methode zählt zu den humanistischen Verfahren und ist auf persönliches Wachstum und Entwicklung der Persönlichkeit gerichtet. Der Mensch wird in seiner Gesamtheit mit Körper und Seele sowie auch mit seinem Gewordensein wahrgenommen. Ziel ist es, »alte« Erfahrungen und Muster zu bearbeiten und zu überwinden, um so neue Handlungsspielräume zu eröffnen.

Aktuell bin ich Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision. Das bedeutet für meine Arbeit, dass ich Psychotherapie anbieten darf, und meine Arbeit regelmäßig mit einem Supervisor oder eine Supervisorin reflektiere. Die Anonymität meiner Klienten und Klientinnen bleibt dabei in jedem Fall gewahrt.

Psychologische Begleitung

Psychologische Beratung und Behandlung setzt sich aus einer Fülle an Methoden zusammen, die auf den verschiedenen psychologischen Ansätzen beruhen und auf die Persönlichkeit sowie die Themen des betreffenden Klienten abgestimmt werden. Diese wissenschaftlich belegten Methoden dienen als Werkzeug, um die oft tieferliegenden Problemstellungen zu bearbeiten und nachhaltig und in Hinblick auf ein zu Beginn definiertes Ziel zu verändern.

Die klinische Psychologie bezieht sich auf die Arbeit mit Menschen, die unter Problemen, Schwierigkeiten, Krisen, Notsituationen leiden, die bereits als krankheitswertig gelten. Aber auch da, wo keine Krankheit vorliegt, gibt es im Rahmen der gesundheitspsychologischen Beratung und Behandlung zahlreiche Methoden zur Unterstützung.

Selbsterfahrung
auf freiwilliger Basis

Unter Selbsterfahrung versteht man die Reflektion der eigenen Wirkung auf andere sowie die Wirkung der anderen auf das Selbst, deren Bedeutung und Zusammenhänge mit der eigenen Geschichte sowie der Geschichte der anderen, sowie deren Ausdrucks- und Erlebweisen. Letztendlich geht es immer auch ein Stück weit darum, anhand dieser Erkenntnisse und Erfahrungen, Situationen, Beziehungen, Denk- und Fühlweisen zu klären, vielleicht sogar zu verändern.

Im Rahmen der Ausbildung zumr Klinischen Psychologin bzw. Gesundheitspsychologin sieht das Bundesministerium für Gesundheit vor, das Ausbildungskanditat*innen insgesamt 76 Einheiten Selbsterfahrung absolvieren sollen.
Aber auch abseits von Vorgaben kann Selbsterfahrung hilfreich sein.

Generell spricht man von Selbsterfahrung, wenn keine Erkrankung laut gängigen Diangoserichtlinien vorliegt.

Supervision
im Beruf oder in der Ausbildung

Der Begriff Supervision bezeichnet die methodische Reflektion beruflichen Handelns von Menschen im Beruf oder in Ausbildung.

Während berufsspezifische Supervision im Kontext eines bestimmten Berufsfeldes erfolgt, ist allgemeine Supervision mit Themen befasst, die viele Berufe betreffen, z.B. die Verarbeitung persönlicher rollenbedingter Probleme. Demnach sind die möglichen Ziele einer Supervision breit gefächert und können von der Verbesserung von berufsbezogenen Handlungskompetenzen über die Begleitung von wichtigen beruflichen Entscheidungen bis hin zur Vermeidung von Burnout-Phänomenen etc. reichen.

Coaching
in allen Lebensphasen

Der Begriff Coaching stammt vom englischen »to coach« (betreuen, trainieren) und bezeichnet eine Vielzahl von Beratungskonzepten, die sich auf die Klärung von beruflichen oder privaten Fragestellungen bzw. auf die Umsetzung von möglichen Zielen aus diesen Bereichen richtet.

Mit dem Fokus auf die Persönlichkeit stärkt Coaching in beruflichen, sportlichen, künstlerischen Entwicklungsprozessen die Fähigkeit des Coachees zur »Selbststeuerung« und zur Selbstreflektion.